Iller-Roth-Günz Sängerkreis 
 

Der Iller-Roth-Günz Sängerkreis in den Medien

 

 

SÜD-WEST PRESSE vom 30.01.2018 von Christa Kanand

 

Benefizkonzert mit dem Heeresmusikkorps zum Abschuss der Aktion 100.000 2017/2018

Das Abschlusskonzert mit dem Heeresmusikkorps Ulm und Markus Romes’ Chören wird im CCU gefeiert. 
Ein Konzert im Hochglanz-Format, das seinesgleichen sucht. Das Motto „Große Momente, große Gefühle“ wäre zu ergänzen: großes Aufgebot, große Klasse. Die Fusion aus dem Chor des Iller-Roth-Günzburg Sängerkreises und Vocalica Pfuhl zelebrierte mit dem  Heeresmusikkorps Ulm und seinen Solisten einen hochkarätigen Schulterschluss.
Zum Schwelgen schön begeisterte die spektakuläre Werkauswahl: vom Aufmarsch der 55 Uniformträger mit „Amazing Grace“ und Solo-Trompetern  bis zu Verdis berührendem „Gefangenenchor“ – gute Musik für einen guten Zweck. Bei der opulenten Abschlussgala der Aktion 100 000 und Ulmer helft – bei der erstmals eine Million Euro zusammengekommen ist – eroberten 140 Mitwirkende rund 900 Besucher im vollen CCU.
Voller Elan dirigierte Oberstleutnant Matthias Prock den  ersten Teil, dem Chorleiter Markus Romes  nach der Pause in nichts nachstand. Stimmschöne Sangesfreude verschmolz mit blassinfonischer Brillanz, ob  im grandiosen „O Fortuna“ oder in Udo Jürgens’ gesellschaftskritischem 15-minütigen Epos „Die Krone der Schöpfung“, bei  dem Gesangssolist Günther Goldhammer genauso umjubelt wurde wie später Kathrin Müller im romantischen „Gabriellas Sång“. Da ging das Herz auf.
Mit Bravour wurden viele Register gezogen. Auch von Gunther Nickles. Der Schauspieler vom Theater Ulm war kostümiert als Rezitator oder Chansonnier im Weaner Liad vor der „Fledermaus“-Ouvertüre von Walzerkönig Strauß das ideale Bindeglied zwischen den Werken. Mal als Goethe („Über allen Gipfeln ist Ruh“) vor der Filmmusik zu „Operation Walküre“, mal als Cowboy beim Morricone-Western-Medley oder als Italo-Herzensbrecher beim schmissigen „Funiculi Funicula“ zum Mitklatschen – eine Wucht!
Unter den vielen Höhepunkten machte das Tutti-Aufgebot in der Freiheitssinfonie „Wir sind das Volk!“ mit Audio-Politiker-Zitaten und Sprechchören ebenso Furore wie in Eric Whitacres „Godzilla Eats Las Vegas“, ein aberwitziger Knaller mit Gesang, Geschrei und Gestik. Nach Standing Ovations dann Humperdincks „Abendsegen“ für den Heimweg.




 

 

 









SÜD-WEST PRESSE vom 25.11.2017 von Petra Lehmann

Benefizkonzert anl. des 100 jährigen Bestehens der Ulmer Lions Clubs


"Große Momente, große Gefühle“ – ein Motto, bei dem man zunächst an Kitsch und Pathos denkt. Beides gab es auch im Benefizkonzert der Ulmer Lions Clubs am Donnerstagabend im nahezu ausverkauften CCU. Dennoch gelang es dem Heeresmusikkorps Ulm und dem Projektchor Weltenklang, bestehend aus den Chören Vocalia Pfuhl und dem Kreischor des Iller-Roth-Grün-Sänger­kreises, immer wieder, diese hochtrabenden Gefühle in nachdenkliche, humorvolle oder einfach nur in schöne Momente zu verwandeln.
Das Festkonzert der Lions fand zugunsten des Ulmer Hospizes und anlässlich des 100-jährigen Bestehens der weltweit größten Nicht-Regierungs-Organisation statt. Für die Neugestaltung des Hospiz-Gartens konnte die Vorsitzende des Hospiz-Vereins, Katharina Gräfin Reuttner von Weyl, einen Scheck über 20 000 Euro entgegennehmen.
Neben bekannten Werken wie „Amazing Grace“, „O Fortuna“ aus den Carmina Burana oder Filmusik von Ennio Morricone und Lior Rosner präsentierten die Ensembles so spannende und ungewöhnliche Werke wie Udo Jürgens’ Umwelt-Opus „Die Krone der Schöpfung“ mit dem Solisten Günther Goldammer (der wie Jürgens sang) und Guido Rennerts Freiheits-Sinfonie „Wir sind das Volk“.
Der gebürtige Sachse hatte es zum 25-jährigen Wiedervereinigungs-Jubiläum komponiert. Tonzitate der DDR-Nationalhymne werden von immer lauter werdenden Rufen „Wir sind das Volk“ und Audiozitaten großer Staatsmänner unterbrochen. Das fulminante Finale mit Europa- und deutscher Nationalhymne sang das Publikum im Stehen mit.
Ziemlich schräg die aberwitzige Komposition „Godzilla Eats Las Vegas“ von Eric Whitacre, in der eine vergnügungssüchtige Gesellschaft ihren eigenen Untergang verschläft. Hervorragend, wie die Sänger in panischer Angst schreien, aggressiv bellen, mit Sekt anstoßen und wie das Heeresmusikkorps in 30 verschiedenen Musikstilen vom zackigen Marsch über Mambo bis hin zur kuscheligen Lounge-Musik spielt.
Ein großes Lob gebührt den beiden Dirigenten Markus Romes und Oberstleutnant Matthias Prock. Toll auch Gunther Nickles vom Theater Ulm mit seinen kurzweiligen Moderationen in verschiedenen Rollen. Alles in allem ein ganz besonderer, lohnenswerter Abend!

SÜD-WEST PRESSE vom 16.12.2014

Süd-West-Presse vom 16.12.2014

 

 

 

 

ILLERTISSER ZEITUNG VOM 02.12.2014

Ein Chor-Genuss
Begeisternde weihnachtliche Gala in der Kollegskirche. Mit regionaler Premiere
Von Armin Schmid
Mit einer begeisternden weihnachtlichen Lieder-Gala und dem monumentalen Weihnachtsoratorium „Stella Natalis – Stern der Geburt, Weihnachtsstern“ haben der Kreischor des Sängerkreises Iller-Roth-Günz und der Chor Vocalica Pfuhl zusammen mit dem Jedesheimer Spatzenchor ein gleichermaßen beeindruckendes wie stimmungsvolles Vorweihnachtskonzert in der Kollegskirche gestaltet.
Einen gelungenen Auftakt im nahezu voll besetzten Kirchenschiff meisterte der Jedesheimer Spatzenchor. Brigitte Kögel hatte das Kinderensemble, das mit einem Weihnachtskanon und dem pfiffigen Weihnachtskekse-Blues die Sympathien des Publikums im Nu eroberte, auf diesen großen Auftritt vorbereitet. An Höhepunkten mangelte es nicht. Eine begeisternde Gesangsshow steuerte der Chor Vocalica Pfuhl bei. Beschwingt, schwungvoll und afrikanisch angehaucht überzeugten die Pfuhler Sänger das Publikum mit dem Zulu-Song „Siahamba“ und der Gospel-Interpretation „Jesus, oh what a wonderful Child“. Bevor begeisternder Applaus aufbrandete, beendeten die Frauen des Kreischors den Titel „ Nigra Sum“, mit einem festlichen und anmutigen Halleluja.

Und immer mittendrin – der Kreischorleiter Markus Romes – mal ernst, mal beschwingt, scheinbar tiefenentspannt, doch immer hoch konzentriert und präsent. Beim südafrikanischen Traditional „Tshotsholoza“ hielt es kaum mehr jemand auf den Sitzen beziehungsweise auf den Kirchenbänken. Klatschend und singend stimmten die Zuhörer in den Refrain mit ein und bedankten sich für den ersten Konzertteil mit Bravo-Rufen und anhaltendem Applaus. Dabei stand das Beste noch aus.
Im zweiten Konzertteil versammelten sich rund 130 Mitwirkende aller drei Chöre im Altarraum, um mit der musikalischen Weihnachtsbotschaft aus dem Werk „Stella Natalis“, von Karl Jenkins den Blick auf besinnliche, festliche Tage und die kommende Weihnacht zu lenken. Nach dem bravourös gelungenen ersten Konzertteil lag Spannung in der Luft. Würde Markus Romes die Sängerschar zu weiteren Leistungssteigerungen motivieren können? Er konnte. Es warteten 12 Sätze des Weihnachtsoratoriums, einer regionalen Premiere, die musikalischen Hochgenuss offerierten. Sowohl die Sopranistin Angela Braun, die bei „Sleep, Child of Winter“ eine eindrucksvolle Kostprobe ihres Könnens erklingen ließ, wie auch der Solotrompeter Johann Konnerth wurden gleich mehrmals mit Szenenapplaus bedacht.
Während der Spatzenchor den achten Satz „From our Earth“ wirkungsvoll auf der gegenüberliegenden Empore einleitete, endete das Lied vom Stern von Bethlehem im fortissimo aller Chöre und lautstarkem Beifall. Ein grandioses Finale mit dem zwölften Satz „Jubilate Deo“ und ein von der Besetzung der Ulmer Philharmoniker und strahlenden Trompetenklängen begleitetes „Amen“ setzten den gelungenen Schlusspunkt hinter ein Werk, das vor Inspiration nur so sprühte.

 

 

 

ILLERTISSER ZEITUNG VOM 13.05.2014


Beseelte Klänge auf den Spuren Marias
Der Kreischor des Iller-Roth-Günz-Sängerkreises begeistert in der Bellenberger Pfarrkirche
Von Armin Schmid
Der lange Schlussapplaus der begeisterten Zuhörer, die damit hartnäckig eine Zugabe forderten und die Standing Ovations dann ganz am Ende des eineinhalbstündigen Konzerts zeigten: Die Sängerinnen und Sänger des Kreischors des Iller-Roth-Günz-Sängerkreises hatten ihre Aufgabe mit Bravour gemeistert. Ihre Intention für diesen Chorabend zu Ehren Mariens war anspruchsvoll. „Sag an, wer ist doch diese?“, lautete die Frage, denen die Sängerschar in der „Unsere-Liebe-Frau-vom-Rosenkranz-Kirche“ in Bellenberg musikalisch-inspirierende Antworten gab.
Die herausragende Stellung der Mutter Jesu beseelt Musiker und Komponisten schon seit Jahrhunderten. So spannte der Chor unter der Leitung von Markus Romes einen weiten Bogen von mittelalterlichen Gesängen, klassischen Meisterwerken und bekannten Kirchenliedern bis hin zum fetzigen Gospel. Das Konzert, initiiert von Markus Romes und organisiert von Gerhard Leopold, berührte Geist und Herz. Mit Arnold Schlicks „Maria zart, von guter Art“ führte Organist und Pianist Conrad Schütze die Konzertbesucher in der gut gefüllten Pfarrkirche ins Thema ein und ließ die „Königin der Instrumente“ einprägsam erklingen. „Wie ein Hirschlein in den Auen“, hieß das traditionelle Marienlied, das die Solistinnen Elisabeth Feld (Sopran), Dietlinde Emmert und Uta Wenzl (beide Alt) von der Empore herab den Besuchern verkündeten. Dann kam der Männerchor des Kreischores zum Einsatz. „... die überm Paradiese als Morgenröte steht“ hieß es im Text des bekannten und zum Thema gemachten Kirchenliedes „Sag an, wer ist doch diese“. Den „Englischen Gruß“ von Johannes Brahms stimmten alle gut 30 Sängerinnen und Sänger gemeinsam an. Einen begeisterten Zwischenapplaus verlangte auch das „Ave Maria“ von Giulio Caccini. Ältestes Liedgut, das die gestellte Frage zu beantworten suchte, war die über 800 Jahre alte Komposition „o splendissima Gemma“ von Hildegard von Bingen. Sopranistin Sonja Stopp intonierte diese besinnliche Hymne über „Maria, das herrliche Juwel unter den Frauen“. „In the Lord is my Joy“, heißt die Komposition von Margaret Rizza. Wilfried Sendler (Violine), den Sopranistinnen Elisabeth Feld und Monika Singer gelang es, dass dies keine bloßen Worte blieben, denn Text und Melodie gingen unter die Haut. Einfühlsam interpretierten die Frauen des Kreischors Pablo Casals „Nigra Sum“, bevor bei „Oh Mary“, einem Gospel von Hans Christian Jochimsen, der Funke der Begeisterung endgültig überflog. So blieben auch die Füße mancher Konzertbesucher nicht mehr ruhig und wippten im Rhythmus mit. Mit „Thula mtwana wami“, einem afrikanischen Wiegenlied, wurde es wieder ruhiger. „The Seal Lullaby“ von Rudyard Kipling und Eric Whitacre bildete dann einen wunderschönen Abschluss.
Es war ein Konzert, in dem viel Herzblut steckte, in dem der Chor große Homogenität bewies und solistischen Glanz erstrahlen ließ. Und wer wollte, konnte sich während dieser besinnlichen Stunde eine Antwort auf die Frage ganz für sich selber suchen.

Weitere Berichte in den Medien:

Illertisser Zeitung vom 19.01.2015

Doppelspitze führt den Sängerkreis